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Kabelgebundene Motoren für Rollläden und Markisen
Kabelgebundene Motoren für Rollläden, Markisen und Sonnenschutz
Kabelgebundene Motoren bilden die technische Grundlage vieler Rollladen-, Markisen- und Sonnenschutzanlagen mit klassischer Verdrahtung. Die Ansteuerung erfolgt über Schalter, Taster, Relais, Zeitschaltuhren oder zentrale Steuerungssysteme. Der Bereich bündelt strukturierte Antriebslösungen verschiedener Hersteller und trennt diese sauber nach System, Baureihe und Anwendung.
Im Sortiment befinden sich unter anderem Cherubini Garda, MICRO, Movi und Ocean Motoren, kabelgebundene Antriebe von elero, Rademacher Rohrmotoren, SELVE Einsteckmotoren, Somfy Innenantriebe sowie WAREMA Motorlösungen für Rollläden, Markisen und Sonnenschutzsysteme. Die Auswahl richtet sich nach Drehmoment, Drehzahl, Wellengröße, Motorkopf, Einbausituation und vorhandener Steuerungstechnik.
Funktionen kabelgebundener Rohrmotoren
Rohrmotoren kabelgebunden bewegen Rollläden, Markisen, Raffstoren oder vergleichbare Behänge über eine fest verdrahtete Steuerung. Je nach Anlage erfolgt die Bedienung manuell oder automatisiert über Schaltgeräte, Zeitschaltuhren, Sensorik oder zentrale Steuerungslösungen.
Die Motoren unterscheiden sich durch technische Eigenschaften wie Endlagentechnik, Motorkopf, Baugröße, Adapteraufnahme, Drehzahl und Leistungsbereich. Dadurch lassen sich unterschiedliche Behänge und Sonnenschutzsysteme gezielt ansteuern.
Einsatzbereiche
Typische Einsatzbereiche sind Rollladenmotorisierung, Markisenantriebe, Sonnenschutzsysteme im Wohn- und Objektbereich sowie der Austausch vorhandener Rohrmotoren. Kabelgebundene Antriebe werden sowohl in Neubauten als auch bei Modernisierung bestehender Anlagen eingesetzt.
Zusätzlich kommen diese Motoren in Anlagen mit Gruppensteuerungen, Zentralsteuerungen oder Gebäudeautomation zum Einsatz. Besonders bei mehreren Antrieben innerhalb einer Anlage sind strukturierte Steuerungskonzepte relevant.
Vorteile kabelgebundener Antriebe
Kabelgebundene Motoren lassen sich in klassische Steuerungsumgebungen integrieren und unterstützen klar strukturierte Verdrahtungskonzepte. Dadurch eignen sie sich für Anlagen mit Schaltern, Tastern, Zeitschaltuhren, Relaissteuerungen oder zentraler Ansteuerung.
Innerhalb der Kategorie finden sich unterschiedliche Motorbauarten für Rollläden, Markisen und innenliegenden Sonnenschutz. Rollladenmotoren unterscheiden sich technisch von Markisenmotoren oder Innenantrieben. Zusätzlich variieren Wellensysteme, Adapter, Mitnehmer und elektrische Ausführungen je nach Hersteller und Baureihe.
Bei der Auswahl eines passenden Rollladenmotors kabelgebunden oder Markisenmotors kabelgebunden sind Drehmoment und Drehzahl entscheidend. Große Behänge benötigen andere Leistungswerte als kleinere Sonnenschutzanlagen oder kompakte Innenanwendungen.
Auch die Welle spielt eine wichtige Rolle. Viele Rohrmotoren werden passend zu Achtkantwellen, Rundwellen oder herstellerspezifischen Wellensystemen eingesetzt. Adapter und Mitnehmer müssen technisch zur vorhandenen Anlage passen.
Im Unterschied zu Funkmotoren besitzen kabelgebundene Antriebe keine integrierte Funkempfangseinheit. Soll eine Funkbedienung genutzt werden, erfolgt dies häufig über zusätzliche Funkempfänger oder externe Steuerungssysteme.
Weitere Informationen
Vor der Bestellung sollten Motortyp, Artikelnummer, Drehmoment, Drehzahl, Welle, Adapter, Motorkopf, Lager und Steuerung geprüft werden. Besonders bei Ersatzmotoren ist die exakte technische Zuordnung wichtig.
Bei Anlagen mit mehreren Motoren oder zentralen Steuerungskonzepten können zusätzliche Komponenten wie Trennrelais, Gruppensteuergeräte oder Motorsteuergeräte erforderlich sein. Maßgeblich sind immer die technischen Angaben des jeweiligen Herstellers und der vorhandenen Anlage.
Kabelgebundene Antriebe passend zur vorhandenen Anlage auswählen
Kabelgebundene Motoren sind klassische Antriebe für Rollläden, Markisen und Sonnenschutzanlagen. Sie werden über feste Leitungen angeschlossen und über Schalter, Taster, Relais, Zeitschaltuhren oder Gebäudesteuerungen bedient. Im Gegensatz zu Funkmotoren benötigen sie keine integrierte Funkempfangseinheit, sondern werden über die vorhandene Verdrahtung und Steuerung geschaltet.
Der Bereich ist nach Herstellern und Anwendungsgruppen strukturiert. Dazu gehören Becker Motoren, Cherubini Motoren, elero Motoren, Rademacher Motoren, SELVE Motoren, Somfy Motoren und WAREMA Motoren. Diese Trennung hilft bei Ersatz, Nachrüstung und Neuaufbau, weil Motorbaureihen, Motorköpfe, Adapter und Anschlusslogik herstellerspezifisch unterschiedlich sein können.
Cherubini Garda, MICRO, Movi und Ocean
Bei Cherubini Motoren sind mehrere Baureihen vertreten, darunter Garda, MICRO, Movi und Ocean. Die Varianten unterscheiden sich durch Leistungsdaten wie Drehmoment und Drehzahl sowie durch Baugröße und Anwendung. Bezeichnungen wie 10/17, 20/17, 40/17, 50/12 oder 100/11 zeigen typische Motorabstufungen, ersetzen aber nicht die Prüfung der konkreten Artikelnummer.
Gerade bei Ersatzmotoren sollte die vorhandene Kennzeichnung exakt abgeglichen werden. Artikelnummern wie CME45101705C, CMC45101700, CMM45101700 oder CMS45151700 stehen für unterschiedliche Ausführungen und dürfen nicht nur nach ähnlicher Bezeichnung ausgewählt werden.
Rademacher, SELVE, Somfy und WAREMA
Rademacher Motoren, SELVE Einsteckmotoren, Somfy Motoren und WAREMA Motoren decken unterschiedliche Anwendungen im Bereich Rollläden, Markisen und Sonnenschutz ab. Je nach Hersteller stehen verschiedene Baureihen, Wellensysteme, Drehmomente und Anschlussvarianten zur Verfügung.
Somfy Motoren in diesem Bereich können auch kompakte Innenantriebe umfassen. WAREMA Motoren sind häufig an Sonnenschutz- und Markisenanwendungen gekoppelt. SELVE und Rademacher bieten typische kabelgebundene Motorlösungen für Rollladen- und Sonnenschutzanlagen.
Auswahl nach Drehmoment, Drehzahl und Welle
Kabelgebundene Rollladenmotoren müssen zur Behanggröße, Welle und Einbausituation passen. Das Drehmoment wird nach Anlage und Behanggewicht gewählt. Die Drehzahl muss zur Anwendung passen. Zusätzlich sind Adapter, Mitnehmer, Motorlager und Motorkopf zu berücksichtigen.
Bei Markisenmotoren kommen weitere Anforderungen hinzu. Tuch, Gelenkarme, Endlagen, Motorkopf und Steuerungsart müssen zur vorhandenen Markise passen. Ein Rollladenmotor ist nicht automatisch als Markisenmotor geeignet.
Anschluss und Steuerung
Kabelgebundene Motoren werden über Leitungen angeschlossen und über externe Bedienelemente oder Steuergeräte angesteuert. Dazu können Schalter, Taster, Zeitschaltuhren, Relaismodule, Motorsteuergeräte oder Gebäudesteuerungen gehören. Die genaue Verdrahtung richtet sich nach Motor und Steuerung.
Vor dem Austausch sollte geprüft werden, ob die vorhandene Steuerung für den neuen Motor geeignet ist. Besonders bei mehreren Motoren, Gruppensteuerungen oder Zentralsteuerungen sind Trennrelais oder Motorsteuergeräte erforderlich.
Abgrenzung zu Funkmotoren
Kabelgebundene Motoren unterscheiden sich von Funkmotoren durch die Steuerungslogik. Ein Funkmotor besitzt eine Funkempfangseinheit oder arbeitet mit einem Funksystem. Ein kabelgebundener Motor wird direkt über die Leitung und externe Steuerung bedient.
Wenn eine Anlage später per Funk gesteuert werden soll, kann je nach System ein zusätzlicher Funkempfänger nötig sein. Der Motor selbst bleibt dabei kabelgebunden.
FAQ
Welche Hersteller sind in diesem Bereich vertreten?
Becker, Cherubini, elero, Rademacher, SELVE, Somfy und WAREMA.
Was ist der Unterschied zwischen kabelgebundenem Motor und Funkmotor?
Ein kabelgebundener Motor wird über feste Leitungen und externe Steuerung bedient. Ein Funkmotor wird über ein Funksystem angesteuert.
Kann ein Rollladenmotor für eine Markise genutzt werden?
Nicht pauschal. Anwendung, Drehmoment, Motorkopf, Endlagen und technische Freigabe müssen passen.
Welche Daten sind für Ersatzmotoren wichtig?
Artikelnummer, Motortyp, Drehmoment, Drehzahl, Welle, Adapter, Lager, Anschlussart und vorhandene Steuerung.
Wann werden Trennrelais oder Motorsteuergeräte benötigt?
Bei Gruppensteuerungen, mehreren Motoren oder zentralen Steuerungskonzepten können zusätzliche Steuergeräte erforderlich sein.





